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23.03. bis zum 07.05.2017

Ausstellung "rendez-vous sw"

Berlin, Hannover, Münster, Nürnberg und Hiroshima. Fort zum Studieren, um die Welt zu entdecken und Erfahrungen zu sammeln. Wir haben Schweinfurt vor einigen Jahren verlassen. Aber wie sehen wir unsere Heimatstadt heute? Was verbinden wir mit der Stadt? Wodurch sind wir mit ihr verknüpft?
rendez-vous sw nimmt die gemeinsame Herkunft sechs junger zeitgenössischer Künstler_innen als Ausgangspunkt für eine Ausstellung, in der inhaltlich die reflexive Auseinandersetzung mit der Heimatstadt im Zentrum steht. Alle teilnehmenden Kunstschaffenden aus Landkreis/Stadt haben Schweinfurt verlassen. Deswegen fungiert der zweideutige Titel rendez-vous sw einerseits als Marschbefehl „Begebt euch dorthin!“ und ruft zum gemeinsamen Treffpunkt in der Heimat auf. Andererseits kann er als „Date“ zwischen Künstler und Heimatstadt und gleichzeitig zwischen Künstler und Betrachter aufgefasst werden.
Ursprünglich war Schweinfurt vertrautes Terrain und Ort unsrer familiären Herkunft. Aktiv haben wir uns auf unterschiedlichen Ebenen mit unserem Ursprung verflochten. Doch was passiert, wenn sich durch einen Ortswechsel die Verknüpfung löst? Gehen Kontakte verloren und es bleibt nur Erinnerung und Nostalgie? Wird schließlich Heimat zu Herkunft? Was hat mich geprägt? Es gilt, den unsichtbaren Dingen, die wir mit Schweinfurt assoziieren und verknüpfen, in künstlerischen Ausdrucksformen nachzuspüren.
Das Ausstellungsprojekt entstand in Kooperation mit dem Kunstverein Schweinfurt und einem sozialen Gefüge, welches über regionale Grenzen hinaus miteinander verbunden geblieben ist. Vom 23.03. bis zum 07.05.2017 werden die künstlerischen Arbeiten im Kunstsalong in der Kunsthalle Schweinfurt ausgestellt. Ergänzend dazu gibt es ein Vermittlungsprogramm für Schulklassen, sowie mehrere öffentliche Führungen.
Mit Arbeiten von Jonathan Baumgärtner, Julius Bobke, Luisa Kömm, Reinhold Nazarenus, Felix Neumann und Max Stockburger.

Fotos der Ausstellung finden Sie unter Impressionen

www.info.rswc.de